good day liebes leservolk!
wir sind jetzt seit 5 tagen im outback und da es nichts gibt als eine wirklich beeindruckende natur, da haben wir uns gedacht, wir schreiben euch eine geschichte damit ihr euch besser vorstellen koennt, wie es im outback so ist:
" die fahrt ins nirgendwo begann... bereits nach den ersten 100km inland veraenderte sich die landschaft dramatisch. die dichten waelder wurden leerer, die saftigen gruenen graeser wurden immer brauner, die letzte stadt haben wir schon weit hinter uns gelassen und der verkehr stirbt lngsam aus.
wie aus dem nichts fiel ein maechtiger schatten ueber unseren kleinen van. ein ueber 50 meter langer roadtrain (ein lastwagen mit 3-5 anhaenger) fuhr an uns vorbei. der wind drueckte uns zur seite und silvie war starr vor angst. zu diesem zeitpunkt wussten wir noch nicht, das und die roadtrains unsere ganze reise lang verfolgen werden.
spaeter dann ein sonnenuntergang, wie er schoener nicht sein kann. als sie sonne verschwunden war, zeigten sich milliarden von sterne am himmel und ein wunderschoener voller mond.
mittlererweile befinden wir uns schon so tief im outback, das es keine huegel mer gibt, eien flache buschlandschaft erstreckt sich meilen weit, aus dem boden ragen nur noch vertrocknete baumstaemme und in der luft liegt ein suesslich stechender geruch. es ist der gestank der verwesung!
alle 50 meter die wir fahren, liegt ein weiteres totes tier am strassenrand, oder zumindest einzelne koerperstuecke, die einmal zusammen gehoerten.
ueber jeden kadaver eine gierige rabenbande, die genuesslich das modernde fleisch von den knochen pickt.
am himmel nicht eine wolke und die sonne trocknet alles aus. endlich nach etlichen kilomtern scheint eine stadt zu kommen.
wir koennen es kaum glauben, mitten im nichts stehen haeuser. wir reiben kurz unsere augen, und als wir sie wieder oeffneten, lag die stadt schon hinter uns. sie besteht aus 3 haeusern, in einem befinden sich post, baeckerei und polizei zugleich.
es schient nun fast so als wuerde sich die landschaft alle 80 km aendern. mal gibt es absolut nichts, soweit das auge sehen kann. dann wieder buesche und baeume, die einen die sicht versperren und ploetzlich beginnt sich eine huegel landschaft zu bilden. dann wieder eine flache ebene mit nichts ausser graeser.
der blick ist immer am strassenrand, aus angst ein kangeroo koennet auf die fahrbahn springen. da hoert man schon ein roadtrain hupen, eine kangeroo mama und ihr kleines huepfen in die buesche... nochmal glueck gehabt... doch sie sind nicht die einzigsten...!"
wir wollen euch noch mitteilen das sich unseren reiseroute etwas veraendern wird, wir werden erst in die mitte nach alice springs und zu dem uluru fahren. leider arbeiten tobi steffi und katja mind noch 3 wochen und wir koennen es uns nicht leisten auf sie zu warten. unsere zeit ist zu knapp in australien! wirklich schade..
so wir senden euch ganz warme sonnenstrahlen :)
bis dahin !
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